06.-07.06.2009|DSK Grindsted


3. und 4. Lauf Dansk Super Kart in Grindsted am 06. und 07. Juni 2009 

Das Team Kartschmie.de war für diese Veranstaltung bestens gerüstet und reiste mit Rasmus Pabst, Ido Andrisani und Klaus Geilhausen nach Grindsted. Familie Geilhausen hat zum zweiten Mal eine 800 km weite Anreise auf sich genommen, um bei dieser Serie dabei zu sein. Man muss bei diesem Aufwand schon wirklich Kartsport verrückt sein. Das gleiche gilt für Schrauber Hans-Peter, der uns wieder tatkräftig unterstützte, und Lisas Jack-Russel-Welpe "Kalle", der zum Team-Maskottchen wurde. Auch Alan Pabst war wieder dabei.  

Alle drei M-Tec Piloten gingen bei insgesamt 33 Startern in der Klasse KZ2 an den Start. Es erwartete uns ein abwechslungsreiches Wochenende mit Höhen und Tiefen, dass am Freitag mit dem Training begann. Ido musste allerdings am Freitag aus beruflichen Gründen passen - das Ristorante hat schließlich Vorrang. Rasmus ist die Strecke in Grindsted aus seinen Rotax Max Junior-Zeiten bestens bekannt. Klaus brauchte einige Runden, um sich auf die Strecke "einzuschießen". Die Zeiten wurden immer besser, die Chassis lagen gut. Bei trockenen Bedingungen waren wir nach Trainingsende am Freitag Abend guter Dinge für die bevorstehenden Läufe am Samstag und Sonntag. Daran konnten auch die gemieteten schmuddeligen Hütten auf dem Campingplatz in Grindsted nichts ändern. 

Samstag stieß dann auch endlich Ido zu uns, dem man aber das ganze Wochenende anmerkte, dass er beruflich sehr eingespannt und damit nicht ganz bei der Sache war. Umso schöner Ido, dass du die Zeit doch noch "abzwacken" konntest. Was wäre ein Auftritt vom Team Kartschmie.de in Dänemark ohne dich? 

Außerdem hatte sich Cliff Boysen an diesem Wochenende für uns Zeit genommen und trotz Zahnschmerzen super unterstützt. Herzlichen Dank an dieser Stelle, Cliffi, von uns allen.

Im Zeittraining am Samstag blieben wir aber doch etwas hinter unseren eigenen Erwartungen zurück. Ido beendete dieses auf Platz 22, Rasmus auf Platz 14 und Klaus auf Platz 8. Klaus hatte das Zeittraining nach einer schnellen Runde rechtzeitig beendet, wurde dann aber in den letzten Minuten doch noch von sieben Fahrern innerhalb kürzester Zeit übertrumpft. Zack, Zack - so schnell ging das. 

Im ersten Quali-Heat kam Klaus nicht über die Einführungsrunden hinaus. Dreck im Vergaser verhinderte die Weiterfahrt. Rasmus war sehr schnell unterwegs und zeigte ein tolles Rennen. Ido verlor nach einem Fahrfehler in der Schikane zwei Plätze (Müdigkeit?). Im zweiten Quali-Heat starteten Klaus von Platz 5 und Rasmus von Platz 9. Klaus verlor beim Start einige Plätze, die er aber schnell wieder gut machen konnte. Er beendete den Heat auf Platz 7. Seine Zeit war mit 36,9 sehr gut, aber "es ging einfach nicht schneller" - sagte Klaus. Vorne zu viel Grip, hatten wir Probleme mit dem Chassis. Rasmus ebenfalls schnell unterwegs konnte in einer Situation mit zwei weiteren Fahrern nicht ausweichen, verlor einige Plätze, zeigte Biss und kämpfte sich noch auf Platz 13. Ido ist in seinem zweiten Quali-Heat super gut gestartet, hat dann aber leider in der ersten Kurve die wieder gut gemachten Plätze verloren. Er beendete diesen Lauf als 13ter. Auch andere schnelle Fahrer (Jan Christensen, Gian Cavaciuti, Michael Bo Andersen) hatten in den Quali-Heats Ausfälle zu verzeichnen. 

Das Ergebnis der Quali-Heats bedeutete in der Startaufstellung für das Prefinale: Rasmus 11., Ido 21. und Klaus 23. Für Rasmus schon jetzt ein toller Erfolg. Er legte einen schnellen Start hin, machte zwei Plätze gut und fuhr ein super Rennen. Rasmus beendete das Prefinale auf Platz 8. Und dieser Platz war nie in Gefahr. Aber Rasmus war nicht zufrieden. "Es waren noch zu viele vor mir" - sein Fazit. Ein echter Rennfahrer eben. Klaus aus dem hinteren Drittel gestartet hatte wieder Pech. Im Startgetummel fuhr ihm jemand über das Kart. Niemand weiß, wo der Kollege hergekommen ist, sorgte er für eine kaputte Felge, mit der Klaus das Rennen aber noch beenden konnte. Leider ging es nicht mehr so schnell und reichte am Ende dann nur für Platz 20. Ido wurde in der ersten Kurve nach Start/Ziel von der Strecke manövriert, konnte sich aber aus eigener Kraft aus dem Kiesbett befreien, anschieben und weiter ging`s. Er fuhr dem Feld hinter her und wurde dann leider kurz vor Schluss raus gewunken. 

Zum Finale ging es in die gleiche Startaufstellung wie zum Prefinale. Für Ido von Platz 21. kommend war leider in der dritten Runde nach einer Kollision schon Schluss. Es war wirklich nicht sein Tag. Rasmus musste schon beim Start von Platz 8 zu viele Fahrer vorbei lassen, die er während des Rennverlaufs nicht mehr einholen konnte. Vielleicht hatte er sich zu viel vorgenommen. Das Finale beendete er auf Platz 17. - noch einen Platz vor Klaus, der beim Finale am Samstag 18.ter wurde. Es ging immer noch nicht schneller, was ganz klar am Chassis lag. Der Motor lief gut. Also war Samstag Abend Schrauben angesagt. 

Wie sich herausstellte, hatte das Chassis bei der Startkollision im Prefinale doch mehr mitbekommen als angenommen und ließ sich deshalb nicht richtig fahren. Das Chassis wurde gerichtet. Frank machte mal wieder alles möglich. Auch das Problem mit dem Grip wollte er lösen und fuhr noch am selben Abend zu Danmec nach Haderslev, um die vorderen Radsterne zu kürzen. Danke Lars, dass du nach dem Fußball-Länderspiel noch Zeit und Lust hattest. Der Aufwand hat sich aber gelohnt - wie der Sonntag noch zeigen sollte. 

Der angesagte Regen für Sonntag blieb aus. Im Zeittraining zeigte sich bereits, dass unsere M-Tec-Piloten gut drauf waren. Klaus beendete dieses als 7., Rasmus als 10. und Ido als 24. Und das Chassis von Klaus passte endlich. 

Für den ersten Quali-Heat bedeutete das Startplatz 5 für Klaus, 7 für Rasmus und 16 für Ido. Klaus kam beim Start wieder nicht richtig weg, hielt sich auf Platz 8 bis zum Schluss. Er kam an Morten D. Jensen einfach nicht vorbei. Das Chassis lag nun endlich sehr viel besser als am Samstag und der Motor lief richtig gut. Rasmus erwischte einen Superstart, musste nach ein paar Runden ins Kiesbett und fuhr dem Feld hinter her. Zwei Fahrer hat er sich noch geholt. Eine tolle Aufholjagd. Von Ido sahen wir zwar einen verpassten Start, aber dann klasse Überholmanöver. Am Ende reichte es für Platz 15.  

Im zweiten Quali-Heat sahen wir unsere Jungs dann wieder zusammen auf der Strecke. Gleich nach dem Start kam es zu einer größeren Kollision. Klaus und Rasmus hatten dieses Mal Glück, waren nicht beteiligt und profitierten. Das gesamte Rennen lagen sie auf Platz 5 und 6. Ein schönes Bild, die beiden M-Tec-Piloten so hinter einander zu sehen. Nachdem Henrik Lilja kurz vor Schluss souverän an der Spitze liegend noch ausfiel, beendeten Klaus und Rasmus den zweiten Quali-Heat auf den Plätzen 4 und 5. Der Speed aller M-Tec-Piloten wurde immer besser. Auch Ido fuhr endlich schnellere Zeiten als im Zeittraining. 

Somit stand die Startaufstellung für das Prefinale fest: Klaus ging von Position 6 ins Rennen, Rasmus von 14 und Ido von 25. Klaus legte seinen besten Start an diesem Wochenende hin und wurde hierfür leider nicht belohnt. In die Kurve zwei nach Start/Ziel wollten zu viele Fahrer auf einmal, es war aber zu eng. Ein Fahrer fuhr Klaus dabei so unglücklich über sein Kart, Zündkerze und Schlauch kaputt. Ausfall. Rasmus war mal wieder sehr gut unterwegs. Zum Schluss ließen Kraft und Kondition wohl ein bisschen nach, er musste noch drei Fahrer vorbei ziehen lassen und wurde letztlich 12ter im Prefinale. Ido war sehr gut dabei. Aber auch heute fehlte ihm das nötige Glück. Nach einem Unfall verlor er einige Plätze, fuhr trotzdem weiter, erhielt die blaue Flagge, die Spitzengruppe nahte, und fuhr raus. 

Startaufstellung für das letzte Rennen: Klaus 6, Rasmus 14 und Ido 25.
Rasmus fuhr ein tolles Finale. Von Platz 14 gestartet beendete er dieses als 12ter. Das ganze Wochenende zeigte Rasmus, dass er in dieser Saison schon viel gelernt hat und das Tempo der Spitzenleute schon sehr gut mitgehen kann. Das Training zahlt sich aus und sein Ziel, eine Platzierung in den Top Ten ist nicht mehr weit weg.
Idos Finale passte zum ganzen Wochenende. In Runde 8 musste er ohne eigenes Verschulden von der Strecke. Das Rennen war für ihn beendet. Am Schluss wurde er dann noch als 29ter. gewertet. Kopf hoch, Ido!
Klaus von Platz 6 gestartet ordnete sich gleich auf Platz 4 ein. Nach einem Überholmanöver zwischenzeitlich auf Platz 3 liegend, hatte er in einer Kurve einen Moment zu viel Platz gelassen und musste Gian Cavaciuti und Andreas Fasberg vorbei ziehen lassen. "Wir hatten einen Tick zu viel Luft in den Reifen", sagte Klaus, "sonst wäre ich wieder ran gekommen. Das Material passte heute richtig gut." Ein toller Erfolg an diesem Tag für Klaus und der erste dänische Pokal in der Serie Dansk Super Kart. Die anschließende Sektdusche mit Teamchef Frank Hansen und Cliff Boysen entschädigte für den verkorksten Samstag. 

Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung in Roskilde am letzten August-Wochenende!

 

   

 

 

 


 
 


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