23.09.2012|RMC DK Vojens

Dänische ROTAX Max Challenge in Vojens/DK am 22. und 23.09.2012

Auch in Dänemark neigt sich die ROTAX-Saison dem Ende entgegen. Uns zog es am 22. und 23.09.2012 nach Vojens/DK zum vorletzten Lauf der dänischen RMC. Gleich mit vier Startern in der Klasse DD2 und vier Fahrern bei den Junioren unterwegs sollte es ein turbulentes Wochenende werden. 

Beginnend mit der Freitagsanreise erwartete uns zunächst Hochwasser auf dem Rennplatz und die Begehung der Zelte war nur mit Gummistiefeln möglich. Die Freitags-Trainings fielen ins Wasser. Lediglich Ido Andrisani(DD2) nutzte bereits am Vormittag die Chance und zog ein paar Kreise auf dem Areal. 

Samstag Morgen war die Hochwasserlage stabil ..., Fahrerlager und Strecke ließen am Vormittag fünf Trainingsläufe bei trockenen Bedingungen zu. Es folgten schnell die ersten Heats und letztendlich die Zeittrainings aller Klassen. Mit 40 eingeschriebenen Teilnehmern allein in der Juniorklasse wird der Stellenwert des Kartsports in Dänemark deutlich. Gleichzeitig befinden sich in den ersten Reihen der Starterfelder hochklassige Fahrer mit internationaler Rennerfahrung auf europäischer Ebene. Es ist jedes Mal spannend und sehr lehrreich für das gesamte Team, dort an den Start gehen zu dürfen.

Nach den Prefinalläufen konnten wir uns zufrieden unter den Top Ten einordnen. In sämtlichen Klassen liegen nur sehr wenige Zehntel-Sekunden zwischen den Akteuren und die Leistungsdichte in Dänemark wird deutlich. Ein wenig mehr Härte unter den Piloten als es in Deutschland üblich ist. Gesunde harte sportliche, aber faire Manöver. Davon konnten besonders unsere Junioren und jungen DD2 Fahrer mal wieder viel lernen. Die ersten Rennen am Nachmittag bestätigten dies und mit zufriedenem Ergebnis schlossen wir den Tag ab.

Gemeinsames Essen und ein Besuch der Speedwayweltmeisterschaft am Abend, ebenfalls in Vojens gastierend, rundete den Tag ab und mit knapp 17.000 Zuschauern wurde im Stadion der Sieg der Dänen beim Speedway gefeiert. Für unsere Kids mit Sicherheit ein tolles Erlebnis. Stahlschuhritter bei Flutlicht ist ja eh immer ein Highlight und Ohrenschmaus.

Der Renn-Sonntag bestätigte dann bei unseren Fahrern die Leistungen des Vortages. Ein wenig Pech mit der Technik kam dazu und so musste André Huber (DD2) im Finale sein Kart im Aus parken. In den Trainings und ersten Läufen war André wie gewohnt unter den Top Drei zu finden. Bei Julian Kleinwort (DD2) war es die Zündkerze, die in der Aufwärmrunde den Dienst quittierte. Mal wieder der Fehlerteufel ..., aber den kennen wir ja schon aus dieser Saison und er wird auch gar nicht mehr so Ernst genommen. Dennoch hat Julian noch mit Platz 13 am Ende abgeschlossen. Ido Andrisani (DD2) zeigte wieder Kämpferherz und mit Platz sieben erreichte er die beste Platzierung an diesem Wochenende. Ohne Samstagstraining geht?s halt am Besten!

Kevin Kemmling (ebenfalls DD2), der in dieser Saison schon in dieser Klasse auf der ROTAX Max Euro Challenge für die Kartschmie.de gestartet ist, zeigte ebenfalls sein Können. Jedoch musste auch er glücklos nach Abschluss mit Platz 16 Vorlieb nehmen. 

Unsere Junioren Laura Jebe, Robert Schopian und Niklas Bendfeld waren an diesem Wochenende, wie alle, gegen starke Däninnen und Dänen unterwegs. Laura erreichte mit Platz 10 die Top Ten und war gleichzeitig beste Dame im Feld. Auch die weibliche dänische Konkurrenz schläft nicht und ist auf Europa-Ebene aktiv.

Robert Schopian musste sich etwas glücklos mit Platz 17 zufrieden geben. Nach einigen starken Zweikämpfen und unsanften Berührungen war leider nicht mehr drin an diesem Sonntag. Aber viel gelernt und umgesetzt, Robert!

Neuzugang im Team und Gaststarter Niklas Bendfeldt (CRG) war mit Platz 12 und einem klasse Rennen mit Kontakt zur Top Ten unterwegs. Gute Leistung, Niki!

Leonhard Schopian fuhr als Gaststarter im Team ebenfalls alle Trainings- und Rennen mit und bewies viel Ehrgeiz und Talent, ein Kart zu bewegen. Für ihn war es die erste Rennveranstaltung und mit Sicherheit nicht die letzte! Kennenlernen der Abläufe einer Veranstaltung und große Starterfelder hatten einen großen Lerneffekt, oder, Leo? Gut gemacht!

So konnten wir ein weiteres Mal, wie schon so häufig, unser Können in Dänemark unter Beweis stellen. Dass in Dänemark der Motorsport allgemein einen höheren Stellenwert hat und die Messlatte hoch liegt, ist immer ein guter Grund, dort zu trainieren und Rennen zu fahren. Es zahlt sich aus ...

Ausklang des Rennwochenendes beim gemeinsamen leckeren Essen im Ristorante Isabella und nach ein paar Benzingesprächen mit vielen neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken traten wir die Heimreise an. Es war mal wieder eine runde Sache in Dänemark!

Die einzelnen Ergebnisse sehen Sie hier ...

Mange Tak!


 
 


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