15.04.2012|RMC Wackersdorf

SAISONSTART - endlich ging es los!

Mitte April ging es endlich los. Wir reisten - der Ferien sei dank - schon zu Ostern in den Süden, um uns u. a. auf den ersten Lauf zur Rotax MAX Challenge 2012 in Wackersdorf vorzubereiten.

Zum Rennwochenende ging es dann Freitags in die ersten Trainingssitzungen und unsere Fahrer absolvierten bei guten Bedingungen ihre ersten Runden auf der schönen Kart-Rennstrecke in Wackersdorf. Für einige im Team war es das erste Mal Wackersdorf. Daher hieß es für den Freitag: Strecke kennen lernen und von unseren erfahreneren Piloten lernen.

Unsere Fahrer an diesem Wochenende in Wackersdorf, das waren:
Junior Cup: Laura Jebe
Senior Cup: Felix Lucas
Senior World: Kevin Kemmling und Julian Kleinwort
DD2 World: André Huber
DD2 Master: Kurt Sudeck und Ido Andrisani

Am Samstag lief alles nach Plan und unsere sieben Fahrer arbeiteten sich in den Trainings nach vorne. Zufrieden mit den Ergebnissen nach den Trainingssitzungen: In der Klasse Senior World ging es an der Spitze sehr eng zu. Innerhalb von nur wenigen Zehnteln teilten wir uns mit den Mitstreitern die vorderen Plätze. D. h. der Rennsonntag konnte für unsere Senioren Kevin Kemmling und Julian Kleinwort kommen. Er wurde mit Spannung erwartet. In der Klasse Senior Cup fuhr Felix Lucas stabile Zeiten mit Luft nach vorn.
Für Laura Jebe in der Junior Cup Klasse lief es gut. Sie war vorne mit dabei. Das Training am Oster-Wochenende und das Kartcamp in Ampfing hatten sich gelohnt.
Bei unseren DD2 Fahrern André Huber, Kurt Sudeck und Ido Andrisani spielten Souveränität, Erfahrung und italienisches Temperament die Rolle. Eine Klasse Mischung, die unser Team bereichert. So soll es sein und so macht es Spaß.
André konnte sich in der World Klasse gut durchsetzen. In den Trainings lief es perfekt und der Speed stimmte. Auch hier warteten wir mit Spannung auf den Rennsonntag.
Ido Andrisani bei den DD2 Masters kam langsam in Form und gewöhnte sich an die schöne Strecke in Wackersdorf. Ido`s Schrauber gaben alles, um das ein oder andere kleine Problem aus dem Weg zu räumen. Die Zeiten wurden immer besser und ließen hoffen.
Kurt Sudeck, ebenfalls in der Klasse DD2 Masters unterwegs, ließ es in seinem gesetzten Alter erwartet ruhig angehen, konnte aber von den Zeiten her durchaus auch den jüngeren Fahrern Paroli bieten. Seine gefahrenen Zeiten sorgten ein weiteres Mal für Verwirrung im Feld. Hut ab!

Dann war er da ... - der langersehnte erste RMC-Rennsonntag:
Er begann für mich, wie für viele andere vermutlich auch, um 04.30 Uhr mit einem sehr bekannten Geräusch auf unserem Wohnwagendach - REGEN .... Um 06.30 Uhr kam dann der Schrei meines Mobiltelefons und auf ging`s.
Nach kurzem Frühstück ran ans Werk und versuchen, das richtige Setup zu finden. Die Schrauber waren gefordert. Es war das beliebte Spiel: Regeneinstellung oder Trocken ... ? Zwischendurch Blicke aufs Wetterradar und zu den lieben Nachbarn, die die gleiche Ratlosigkeit gepachtet hatten.

WARM UP:
Die Warm-Up Runden wurden teilweise auf Slicks und teilweise auf Regenreifen gefahren. Dann ging es in die Zeittrainings. Die Wetterlage war ständig wechselnd, nass, trocken. Die Entscheidung, welche Einstellung, Reifen wurde jedes Mal von Fahrern und Schraubern ganz kurzfristig entschieden. Man kann auch sagen: Sekt oder Selters.

ZEITTRAINING:
Tja, es kam also wie es kommen musste. Mal bedeutete es Glück und mal Pech.

Laura im Junior Cup: Platz 19,
Kevin und Julian im Feld Senior World Platz 9 und 14, Felix im Senior Cup rote Laterne,
Ido und Kurt bei den DD2 Masters dann Platz 3 und 11 und
André in der DD2 World ebenfalls Platz 3. 

Ein durchwachsenes Ergebnis und weitere Schraubarbeit war erforderlich. Oder sagen wir besser: Reifenpoker!

PREFINALE:
So ging es also ins Prefinale. Bei überwiegend nassen Bedingungen fing Laura Jebe in der Junior Cup Klasse an mit dem ersten Lauf. Von Startplatz 19 ging es nach vorn auf 14. Falscher Luftdruck und fehlender Regen: Die Regenreifen arbeiteten nicht vernünftig. Im Gegenteil ...: Nach dem Prefinale hatten die Reifen ihre Berechtigung eigentlich schon verloren. Zwischenzeitlich bis auf Platz 10 vorgefahren, musste Laura aber gegen Ende des Rennens noch ein paar Plätze abgeben und das hieß Platz 14 für`s Finale.

Unsere Senior World-Piloten folgten und schlugen sich - wie viele andere auch - mit den wechselnden Bedingungen herum. Aber es ging nach vorn und beide Fahrer waren mit den Plätzen vier und neun schon mal unter den Top 10 für das Finale. Auch hier: Falsche Reifenwahl. Und am Ende des Prefinales musste der zeitweise auf Platz zwei liegende Julian Kleinwort Federn lassen. That`s race!

Unseren Senior Cup-Fahrer Felix Lucas trafen im Zeittraining das Abstimmungspech und andere Sorgen. Somit startete er von Platz 30, kam aber gut ins Rennen. Als Newcomer zeigte er in seiner Klasse Talent und fuhr bis auf Platz 17 vor. Eine gute Leistung, Felix!

Ido Andrisani - von Platz drei gestartet - musste bei den DD2 Masters in der fünften Runde durch einen etwas ungestümen Mitstreiter sein Kart leider im Aus abstellen. Kurt Sudeck fuhr das Rennen sehr stabil und mit Köpfchen zu Ende und sicherte sich Platz 12.

André Huber in der Klasse DD2 World unterwegs, ging von Platz drei an den Start. Ihn ereilte während der Startphase in den ersten Kurven ein ähnliches Schicksal wie Ido. Nach einem unverschuldeten Ausflug ins Grün musste er eine Aufholjagd starten, um sich wenigstens noch einen einigermaßen guten Startplatz für das Finale zu sichern. Wer André kennt, der weiß: Da wird alles versucht und Platz 14 wurde in einem leistungsstarken Feld erreicht. Gut gemacht!

FINALE:
Junior Cup:
Von Platz 14 gestartet kam Laura Jebe gut ins Rennen und mit den im Prefinale abgefahrenen Regenreifen kämpfte sie sich nach vorn. Nachdem ?Slick?-ähnliche Zustände der Reifen im Laufe des Finales erreicht waren, kam der Punkt, wo es nicht weiter nach vorne gehen konnte und auf Platz 10 liegend überquerte Laura die Ziellinie.

Senior World:
Unsere Senior World Fahrer Kevin Kemmling und Julian Kleinwort gingen mit Regenreifen ins Rennen. Beide hatten Probleme mit der immer trockener werdenden Strecke und so musste im Verlauf des Rennens der ein oder andere umkämpfte Platz an die auf Slicks fahrenden Mitstreiter abgegeben werden. Wieder einmal war der Reifenpoker verloren worden. Kurz vor Beginn des Finales hatte man noch auf Regen gesetzt und die dicken Tropfen vorm Zelt deuteten deutlich auch darauf hin. Aber es kam anders. Dafür waren Platz 10 und 11 dann noch ein gutes Ergebnis.

Senior Cup:
Leider auch im Finale ein weiterer Tiefschlag und Lucas musste am Ende des Rennens eine Disqualifikation hinnehmen. Untergewicht. Kopf hoch, Lucas. Beim nächsten Mal wird?s besser. 

DD2 Masters:
Während der Aufwärmrunde kassierte Ido schon eine krumme Spurstange und bestritt ein sehr eingeschränktes Rennen. Ido versuchte alles, aber mehr als Platz 10 war mit dem Ding nicht drin.
Souverän fuhr Kurt Sudeck das Finale und ohne Mühe reichte es für Platz 12.

DD2 World:
In dieser Klasse gab es für das gesamte Team und alle Mitgereisten das beste Finale: In der Aufwärmrunde kündigte sich das Versagen der Zündkerze an. André Huber reagierte und steuerte den Vorstartbereich an, um diese zu tauschen. Die verlorene Zeit schien uneinholbar. Durch einen Fehlstart kam eine weitere Formationsrunde zustande und André konnte seinen Startplatz 14 wieder einnehmen. André kämpfte und fuhr bis auf Platz zwei vor. Am Ende konnte der Speed wegen Vergaserproblemen nicht gehalten werden. Trotzdem wurde Platz drei und somit ein Podestplatz in dieser stark umkämpften Klasse gesichert. Ein tolles Rennen, André!

Übrigens hatten wir noch einen Gaststarter im Team, den wir herzlich begrüßt haben. Jonathan Judek, ebenfalls auf Formula K unterwegs, hat das Wochenende in Wackersdorf zur Vorbereitung auf den nächsten Lauf zur Rotax Max Euro Challenge genutzt. Das gesamte Kartschmie.de-Team drückt dir, lieber Jonathan, die Daumen für die Euro Challenge. Wir wünschen dir viel Erfolg!

Das gesamte Team trat dann völlig erledigt die Heimreise an. Kurt verbrachte seinen Geburtstag auf der Autobahn und auch Teamchef Frank Hansen trat erst am Montag die Heimreise an. "Unsere Leistungsfähigkeit konnten wir am Sonntag leider aufgrund der Wetterkapriolen nicht zeigen", sein Fazit nach diesem Wochenende.

Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung am 06. Mai in Oppenrod. 

Tschüß, bis dann, Andreas Jebe.


 
 


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