14.08.2011|RMC Wittgenborn


RMC Wittgenborn

Vom 12. bis zum 14.08.2011 ging es für das Kartschmie.de Team zum fünften und somit vorletzten Lauf zur deutsch-österreichischen Rotax Max Challenge nach Wittgenborn.

Der Freitag Morgen begann erst einmal mit nassen Verhältnissen auf der Bahn. Doch es sollte sich schnell zeigen, dass sich das harte Regentraining der Nordlichter in letzter Zeit gelohnt hatte. Kurt fuhr bei seinen Lieblingsverhältnissen dem Feld auf und davon und schaffte es sogar, DD2-World Fahrer zu überholen. Aber auch in der Max-World lief es nicht schlechter. Julian konnte in den zwei Trainingssitzungen Bestzeit fahren. Und auch Kevin gelang es mit seiner Zeit, im vorderen Feld zu landen. Nach einer kleinen Stärkung durch die obligatorischen 5-Minuten-Terrinen sollte am Nachmittag bei trockenen Verhältnissen gefahren werden. Kurt schaffte es von Training zu Training, seine Zeiten zu verbessern und sich immer weiter zeitlich nach vorne zu arbeiten. Kevin fuhr erstmals mit seinem neuen 30er Chassis, was nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kaum für Probleme sorgte. Kevin und Julian verbesserten sich ebenfalls in jeder Sitzung und sorgten für Zeiten im vorderen Feld. Der Tag klang schließlich bei einer Wurst und frisch gegrilltem Bauchfleisch aus. Eine kleine Überraschung war die Ankunft von André Huber und Schwester Laura, die sich natürlich das Essensangebot auch nicht entgehen lassen wollten. Nach langer Schlafplatzsuche haben beide schließlich Asyl im Hotel Sudeck gewährt bekommen.

Am Samstag gab es sommerliche Temperaturen und viel Sonnenschein. Fünf Trainingssitzungen standen auf dem Tagesplan, in denen am passenden Set-Up für den finalen Sonntag gearbeitet wurde. Von Anfang an lief es für die Kartschmie.de-Piloten sehr gut. Kurt gelang es wie am Vortag von Training zu Training, seine Bestzeit zu unterbieten und somit im Mittelfeld zu landen. Auch die Senior-Max Piloten sorgten für schnelle Zeiten. Sowohl Kevin als auch Julian fehlten am Ende des Tages nur wenige Zehntel auf den Führenden. Beide konnten sich in den Top Five etablieren. Am Abend drang erneut der Geruch von frisch gegrillter Wurst um Punkt sechs Uhr aus dem Zelt, was natürlich alle Teammitglieder an den reichlich gedeckten Tisch im Zelt führte.

Am Sonntag ging es dann um Punkt acht Uhr zur Fahrerbesprechung für die Senior Fahrer. Gleich darauf um 8:15 Uhr ging es für Kurt zum Rennleiter, um sich die Powerpoint Präsentation anzugucken, welche sich seit Anfang des Jahres nur marginal verändert hat. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann für Kevin und Julian ins Warm-Up. Bei noch nicht ganz trockener Strecke wurden fünf Minuten lang die letzten Abstimmungsarbeiten am Kart vorgenommen. Julian fuhr Bestzeit im Warm-Up.  

DD2-Masters: Im Zeittraining fuhr Kurt wie entfesselt. Runde für Runde fuhr er schnellere Zeiten und kämpfte sich einen Platz nach dem anderen nach vorne. Als Kurt seine Platzierung hörte, strahlte er übers ganze Gesicht. Ein bemerkenswerter vierter Platz hieß für ihn zweite Startreihe fürs Prefinale und somit eine gute Ausgangsposition für eine top Platzierung. Im Prefinale wollte Kurt seine gute Position nicht streitig machen und kämpfte von Anfang an. Lediglich einen Piloten musste Kurt beim Start vorbeilassen und verteidigte seinen fünften Platz. Runde für Runde konnte er sich von seinen Verfolgern lösen und die Verfolgungsjagd zur Spitze aufnehmen. Das Kartschmie.de Team feuerte ihn mit aller Kraft an, was sicher auch zu den schnellen Rundenzeiten beigetragen hat. Am Ende hatte Kurt lediglich eine halbe Sekunde Rückstand auf seinen Vordermann und war sichtlich zufrieden. Im Finale wiederholte sich dann das Bild aus dem Vorlauf. Kurt behauptete die komplette Renndistanz über seinen fünften Platz und gab ihn auch nicht wieder her. Auch hier gelang es ihm, den Abstand auf den Hintermann auszubauen und seinen Vordermann zu jagen. Beim Passieren der Zielflagge fehlten ihm auch nur zwei Sekunden auf seinen Rivalen. Bei der Siegerehrung wurde Kurts gute Leistung mit einem Pokal belohnt.

Max-World: Im Zeittraining versuchten die beiden Piloten ihr bestes aus dem Material herauszuholen. Kevin gelang es sehr schnell eine gute Rundenzeit zu fahren und belegte mit 0,26 Sekunden Rückstand auf den Führenden den neunten Platz. Julian hingegen gelang es nicht, die Rundenzeiten des Vortages abzurufen und musste sich auf dem 14. Platz einsortieren.

Das gesamte Team bedankt sich wieder einmal bei Kurt für das tolle Equipment und die einwandfreie Verpflegung an der Bahn.

Und wir bedanken uns natürlich auch bei Teamchef Frank für die tolle technische Beratung und materielle Unterstützung am kompletten Wochenende. ? Danke!

Das nächste und letzte Rennen in dieser Saison findet am 18. September in Hahn statt.

Julian Kleinwort

 


 
 


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